Wer kennt sie nicht: die Amazons, Zalandos und andere Internet-Händler, die mittlerweile in nahezu allen Produktbereichen vertreten sind. Die Wachstumsraten des Internet-Handels sind gigantisch und das bedeutet für uns als Stadt: Wir müssen etwas tun! Etwas tun, um zu vermeiden, dass die Verödung der Innenstadt einsetzt, dass zuerst Ein-Euro-Shops in unseren Einkaufsstraßen auftauchen und dann die mit Zeitungspapier zugeklebten Schaufenster folgen.

Etwas tun, dazu gehört das gute Sortiment des Handels und die fachkundige Beratung. Dazu gehört das Ambiente der Stadt, gehören Cafes, Restaurants und das kulturelle Angebot. Dazu gehört aber auch, dem Onlinehandel dort entgegen zu treten, wo die Kunden sind: Im Internet.

Bei einem Vortrag im Herbst letzten Jahres hatte sich ein Fachmann mit der Internet-Darstellung der Stadt, des lokalen Handels und der Gastronomie beschäftigt und deutliche Defizite benannt. Er zeigte aber auch viele, teilweise sehr einfach umzusetzende Lösungswege auf.

Die Umsetzung dieser Lösungsvorschläge ist vor allem ein Know-HowProblem. Daher haben wir im Haushalt 20.000 Euro bereitgestellt, um Schulungen für Handel, Gewerbe und Gastronomie anzubieten. Im Rahmen dieser Schulungen werden Defizite im jeweiligen Internet-Auftritt ganz konkret beseitigt, aber auch das Know-How vermittelt, die Verbesserungen aktuell zu halten. Aus unserer Sicht eine sinnvolle Sache und ein absolutes Muss. Warum einige Fraktionen diese Unterstützung des Handels abgelehnt haben, können wir in keinster Weise nachvollziehen.

Dr. Albrecht Ditzinger, Fraktionsvorsitzender

KW 22/2018

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