Die Spessarter waren eingeladen – und viele sind gekommen. Im Vorfeld hatte der Ortschaftsrat Themen genannt, die für Spessart derzeit und in Zukunft relevant sind, so dass entsprechende Referate vorbereitet werden konnten und diese anschließend diskutiert, bzw. Fragen beantwortet werden konnten.

Insbesondere die Ortsteilentwicklung, die Windkraft, der Verkehr und die Zukunft des Lehrschwimmbeckens wurden vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass Spessart viele Baulücken aufweist, die es gilt schnellstmöglich zu schließen. Das zukünftig zu entwickelnde Baugebiet Grübgewann kann sicherlich zur Erhöhung, bzw. zum Erhalt der Einwohnerzahl und damit auch der wichtigen Infrastruktur beitragen.

Als großer Wunsch der Spessarter wurde die Realisierung eines Radweges in die Höhe thematisiert. Vorarbeiten sind seitens der Verwaltung schon geleistet, mit einer Realisierung kann circa 2020 gerechnet werden, falls keine naturschutzrechtlichen Belange dagegen sprechen.

Bei der Vorstellung der Geschwindigkeitsmessungen wurde deutlich, dass prozentual betrachtet keine relevanten Überschreitungen vorliegen. Auch die Sicherheit unserer Kinder auf ihrem Schulweg wurde angemahnt.

Wie das derzeit wichtigste Spessarter Thema, die Nachnutzung des Lehrschwimmbeckens aussehen könnte, wurde in einer eindrucksvollen Präsentation dargestellt. Die Spessarter bedanken sich für diesen gelungenen Abend, insbesondere aber für die Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die den Dörfern durch solche Veranstaltungen entgegengebracht wird.

Elke Werner, Stadträtin und Ortsvorsteherin von Spessart

KW 42/2008

Wohnungsnot in in unserer Stadt

Wir alle sind uns sicher einig, dass in Ettlingen Wohnraum geschaffen werden muss, um sowohl jungen Familien, Alleinstehenden und auch älteren Mitbürgern eine Chance zu geben, in unserer schönen Stadt und ihren Ortsteilen bleiben zu können, bzw. hierher zu ziehen.

Auf ganz unterschiedliche Weise kann dieses Problem angegangen werden. Einerseits unterstützen wir die Innenverdichtung, andererseits muss auch neu gebaut werden, wie z.B. von der städtischen Tochter Stadtbau GmbH vorgesehen, deren Pläne ich als Aufsichtsrätin in jeder Hinsicht unterstütze. Auch diverse Wohnbaugesellschaften leisten einen wichtigen Beitrag, um schnellstmöglich die angespannte Situation zu verbessern.

Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen, um Kaufwilligen eine Möglichkeit zu geben, sich in Ettlingen niederzulassen und um Mietinteressenten gleichfalls eine Chance zu bieten. So wurde mir kürzlich von einem Mietangebot berichtet, welches innerhalb von zwei Tagen über hundert Anfragen teilweise verzweifelter Interessenten nach sich zog. Das beweist, dass wir Fakten schaffen müssen und uns nicht durch persönliche Interessen wie Angst vor Lärmbelästigung beim Bau, oder Wegfall der „grünen Wiese“ nebenan abhalten lassen, bzw. beeinflussen lassen dürfen.

Wir setzen uns für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Ettlingen ein und werden alles dafür tun, dass geplante Projekte nicht Eigeninteressen zum Opfer fallen.

Elke Werner, Stadträtin und Ortsvorsteherin von Spessart

KW 41/2018

Die Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Dabei steht dieses Schlagwort für eine noch viel stärkere Durchdringung unseres alltäglichen Lebens mit elektronischen Geräten und Verfahren, die viele Aspekte unseres Lebens erheblich verändern wird. Vor solchen Änderungen mag man sich fürchten, oder man kann sie sich zu Nutze machen. In jedem Fall aber ist Nichtstun die falsche Reaktion.

Um den Nutzen der Digitalisierung in unserer und für unsere Stadt zu fördern, hat die CDU schon seit einiger Zeit immer wieder Ideen eingebracht und Anträge im Gemeinderat gestellt. So zum Beispiel den Antrag, über eine Potentialstudie Ettlingen stärker als IT-Stadt zu positionieren.

Es freut uns daher, wenn Überlegungen aus dieser Studie umgesetzt werden. So geschehen mit der Initiative „Smart Ettlingen“, die unlängst im Asamsaal vorgestellt wurde. Diese von der Stadt und ansässigen Firmen ins Leben gerufene Aktion dient dem Zweck, die ITSchaffenden in unserer Stadt und darüber hinaus untereinander und mit der Stadt stärker zu vernetzen. Ein solches Miteinander ist sicherlich der richtige Weg. Die CDU wird solche Aktivitäten auch in Zukunft unterstützen.

Es soll an dieser Stelle aber nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Stadtverwaltung schon viele Schritte in Richtung auf eine Digitalisierung der Arbeitsabläufe in der Verwaltung unternommen hat. Dies kommt auch bei den Bürgerinnen und Bürgern an, die immer mehr Anfragen, Anträge oder auch Zahlungen über das Internet erledigen können.

Dr. Albrecht Ditzinger
Fraktionsvorsitzender

KW 40/2018

Eine Städtepartnerschaft steht und fällt mit der Bereitschaft der Menschen in den beteiligten Städten, sie zu tragen und mit Leben zu erfüllen. Getreu diesem Motto machte sich eine Abordnung der CDU Fraktion, selbstverständlich auf eigene Kosten, auf den Weg in unsere sizilianische Partnerstadt Menfi.

Schon beim Bummel über den Markt in Menfi kommt man schnell in Kontakt mit Menfitianern, die einem im besten Ettlingerisch von ihrer Zeit in Ettlingen berichten und die sich freuen, Besuch aus Ettlingen in der Stadt zu haben. Aber auch jenseits der „Ehemaligen“ standen viele Menfitianer, mit denen wir dank unserer aktiven Übersetzer, Doris, Alfredo und Lorenzo in Kontakt kamen, Ettlingen und der Partnerschaft sehr positiv gegenüber.

Erfreulicherweise konnten wir diese positive Stimmung diesmal auch bei einem Besuch im Rathaus vorfinden. Marilena Mauceri, die in diesem Jahr neu ins Amt gewählte Bürgermeisterin von Menfi, zeigte sich sehr interessiert an der Partnerschaft mit Ettlingen. Und so blieb es nicht bei der formalen Übergabe des Ettlinger Bildbandes und des Schreibens, das OB Arnold uns mit auf den Weg gegeben hatte. Vielmehr hatten wir noch Gelegenheit mit der Bürgermeisterin, einigen Amtsleitern und Kollegen aus dem Stadtrat ausführlich über die Partnerschaft zu sprechen.

Zusammenfassend bringen wir den Eindruck aus Menfi mit zurück, dass die Chancen für eine gelebte Städtepartnerschaft durch die neue Bürgermeisterin und ihr junges Team im Stadtrat sehr gut stehen.

Dr. Albrecht Ditzinger
Fraktionsvorsitzender

KW 39/2018

Der Pfarrgemeinderat empfiehlt dem Stiftungsrat einstimmig die Erweiterung des Kindergartens in Oberweier.

Über das Ergebnis haben sich nicht nur die Familien gefreut, die nun zeitnah einen Betreuungsplatz für ihren Nachwuchs erhalten.

In der Gemeinderatssitzung vom 16.05.2018 waren von einigen Gemeinderatsmitgliedern die Redebeiträge unwürdig, daneben ihre unüberlegten und völlig deplatzierten Erpressungsvorwürfe.

Erfreulich, dass der Pfarrgemeinderat dies ausgeblendet hat und das Wohl der Kinder in den Mittelpunkt seiner Entscheidung gestellt hat.

St. Raphael erhält eine 3. Gruppe, die auch als Krippe geführt werden kann. Ein Vorteil für St. Raphael und für die Stadt – denn die Schaffung von Kindergartenplätzen ist alleinige Aufgabe der Stadt.

Wolfgang Matzka
Stadtrat & Ortschaftsrat,
Ortsvorsteher von Oberweier

KW 38/2018

Wie in jedem Jahr üblich, so gab auch diesmal der Kämmerer in der letzten Sitzung vor der Sommerpause einen Überblick über die nun endgültigen Haushaltszahlen des vergangenen Jahres 2017 sowie eine aktuelle Einschätzung des laufenden Jahres.

Um es kurz zu machen: beide Darstellungen waren sehr erfreulich. 2017 liegt das Ergebnis um 16 Mio € über dem geplanten Ansatz. Dabei darf man allerdings nicht außer Acht lassen, dass 8 Mio € davon aus nicht wiederholbaren Grundstücksverkäufen stammen. Trotzdem geben diese Zahlen ein recht positives Bild der finanziellen Lage der Stadt wieder. Dies gilt umso mehr, weil auch die aktuellen Zahlen für das laufende Jahr von einem positiven Ergebnis ausgehen.

Zu diesen erfreulichen Zahlen tragen die Einkünfte aus der Gewerbesteuer einen bedeutenden Teil bei. Dies bestätigt uns in unserer Haltung, in der Konsolidierungsrunde 2015 nur einer mäßigen Erhöhung dieser Steuer zuzustimmen und die teilweise viel höheren Forderungen anderer Parteien und Gruppen abzulehnen. Solange die Stadt ihre Aufgaben erfüllen kann, sehen wir keinen Grund, Firmen oder Privatpersonen mit höheren Abgaben zu belasten.

Diese positiven Zahlen, so werden Ende 2018 voraussichtlich 27 Mio € mehr in der Kasse sein als geplant, machen es möglich, aufgeschobene Sanierungen, etwa in unsere Schulgebäude, in diesem und den folgenden Jahren anzugehen. Sie dürfen aber weder OB noch Gemeinderat dazu verleiten, leichtsinnig mit dem Steuergeld der Bürger umzugehen.

Dr. Albrecht Ditzinger, Fraktionsvorsitzender

KW 37/2018