Bereits zu Beginn unserer Amtszeit im Gemeinderat haben wir uns mit dem Gedanken beschäftigt, wie der Einzelhandel in unserer Stadt, hinsichtlich des damals schon massiv wachsenden Handels im Internet, gestärkt werden könnte.

In meinem Amtsblattartikel im Dezember 2015 hatten wir vorgeschlagen, dass der lokale Handel in unserer Stadt sein Angebot durch Internethandel auf einer gemeinsamen Plattform, z. B. nach dem Vorbild des Wuppertaler Modells, ergänzt. Damit es nicht nur bei guten Ideen blieb, sondern auch eine Realisierung ermöglicht werden konnte, hatten wir für die Haushalte ab 2016 Mittel zur Vorstellung und Einführung dieses Modells beantragt.

In der vergangenen Woche ging es nun mit dem Ettlinger OnlineMarktplatz „Ettlinger Platzhirsche“ an den Start. Auf dieser neuen Ettlinger Plattform kann man sich bequem online über die Artikel der einheimischen Einzelhändler und Dienstleister informieren und diese auch bestellen oder im Laden zur eigenen Abholung reservieren. Ebenfalls findet man die lokale Gastronomie mit ihrem Angebot. Auch die Stadt Ettlingen beteiligt sich mit Angeboten und Zugängen zu ihrem Service.

Eine tolle Sache – nach dem Motto „Lass den Klick in Deiner Stadt“. Die CDU-Fraktion ist stolz darauf, dass sie dazu einen wesentlichen Anstoß geben konnte.

Wir wünschen den derzeitigen und hoffentlich vielen weiteren Platzhirschen den besten Erfolg!

Gabriele Wurster, Stadträtin und Ortschaftsrätin

KW 45/2018

Seit 1. September ist unsere neue Intendantin, Frau Solvejg Bauer, im Amt. Wir freuen uns über viele gute Ideen, die sie für unser Ettlinger „Flaggschiff“, die Schlossfestspiele, entwickelt hat. So dürfen wir auf einen zauberhaften Festspielsommer mit 7 Premieren und 7 Zugaben innerhalb von 7 Wochen gespannt sein.

Ihre Ankündigung, insbesondere auch junge Talente zu engagieren, fand von unserer Seite viel Beifall, allerdings waren auch kritische Stimmen zu hören. Ende Oktober nun hatten der Oberbürgermeister und die Intendantin zu einer Hör- und Genussprobe eingeladen, die es in sich hatte. Wir konnten Stimmen hören, deren Ausdruck, Klang und Volumen staunen ließen.

Allesamt junge Menschen, die noch studieren und nun in Ettlingen ihren Sommer verbringen und unsere Schlossfestspiele künstlerisch bereichern werden, boten einen Auszug ihres Könnens und begeisterten die Gäste. Auch der Vater der Schlossfestspiele, unser Ehrenbürger Dr. Erwin Vetter, bestätigte beim Gespräch auf der Bühne unserer Intendantin solch ein mitreißendes Temperament und begeisterndes Wesen, das nur Bestes erwarten lässt.

Wir wünschen Frau Bauer den verdienten Erfolg für ihr außerordentliches Engagement in und für Ettlingen und sagen ihr jede uns mögliche Unterstützung zu. Auf die jungen Talente dürfen Sie alle gespannt sein – ich aber bin jetzt schon überzeugt, dass in jeder Hinsicht die richtige Wahl für uns Ettlinger getroffen wurde.

Elke Werner
Stellvertretende Faktionsvorsitzende
und Ortsvorsteherin von Spessart

KW 44/2018

Dieser provokative Satz fiel vor ziemlich genau einem Jahr im Wirtschaftsforum der Stadt Ettlingen. Zum Ausdruck gebracht hatte diese Meinung Andreas Haderlein, ein ausgewiesener Fachmann für digitalen und hybriden Handel. Dabei hob er darauf ab, dass ein Drittel aller Suchanfragen im Internet das lokale Umfeld betreffen.

Daher seine Aussage, „wer hier nicht gefunden wird, der existiert nicht“. Um diese Aussage zu unterstreichen, zeigte er ein Bild einer Suchanfrage über die Ettlinger Innenstadt. Um es kurz zu machen: das Bild gab eine ziemliche Internet-Wüste wieder.

Nachdem es ein ausgewiesenes Ziel der CDU-Fraktion ist, die Attraktivität unserer Innenstadt zu erhalten und wir schon verschiedene Initiativen in diese Richtung unternommen haben, haben wir Geldmittel im Haushalt 2018 beantragt, um diese Situation zu verbessern. Mit diesen Mitteln sollten aber nicht einzelne Aktionen gestartet werden, die dann schnell verpuffen.

Stattdessen wurden von Seiten der Stadt Kurse angeboten, die das nötige Know-How zur Verbesserung der Sichtbarkeit im Netz und zur „Suchmaschinenoptimierung“ vermitteln. Diese Kurse wurden sehr gut angenommen, zur Zeit läuft die dritte Auflage.

Was es gebracht hat? Nun, schauen Sie einfach selbst mal nach. Öffnen Sie Google Maps und zoomen Sie auf die Ettlinger Innenstadt. Sie werden eine Vielzahl von Angeboten sehen, jeweils mit nützlichen Zusatzinformationen wie zum Beispiel den Öffnungszeiten. Herr Haderlein hätte nun bestimmt nichts mehr zu kritisieren.

Dr. Albrecht Ditzinger
Fraktionsvorsitzender

KW 43/2018

Die Spessarter waren eingeladen – und viele sind gekommen. Im Vorfeld hatte der Ortschaftsrat Themen genannt, die für Spessart derzeit und in Zukunft relevant sind, so dass entsprechende Referate vorbereitet werden konnten und diese anschließend diskutiert, bzw. Fragen beantwortet werden konnten.

Insbesondere die Ortsteilentwicklung, die Windkraft, der Verkehr und die Zukunft des Lehrschwimmbeckens wurden vorgestellt. Dabei wurde deutlich, dass Spessart viele Baulücken aufweist, die es gilt schnellstmöglich zu schließen. Das zukünftig zu entwickelnde Baugebiet Grübgewann kann sicherlich zur Erhöhung, bzw. zum Erhalt der Einwohnerzahl und damit auch der wichtigen Infrastruktur beitragen.

Als großer Wunsch der Spessarter wurde die Realisierung eines Radweges in die Höhe thematisiert. Vorarbeiten sind seitens der Verwaltung schon geleistet, mit einer Realisierung kann circa 2020 gerechnet werden, falls keine naturschutzrechtlichen Belange dagegen sprechen.

Bei der Vorstellung der Geschwindigkeitsmessungen wurde deutlich, dass prozentual betrachtet keine relevanten Überschreitungen vorliegen. Auch die Sicherheit unserer Kinder auf ihrem Schulweg wurde angemahnt.

Wie das derzeit wichtigste Spessarter Thema, die Nachnutzung des Lehrschwimmbeckens aussehen könnte, wurde in einer eindrucksvollen Präsentation dargestellt. Die Spessarter bedanken sich für diesen gelungenen Abend, insbesondere aber für die Wertschätzung und Aufmerksamkeit, die den Dörfern durch solche Veranstaltungen entgegengebracht wird.

Elke Werner, Stadträtin und Ortsvorsteherin von Spessart

KW 42/2008

Wohnungsnot in in unserer Stadt

Wir alle sind uns sicher einig, dass in Ettlingen Wohnraum geschaffen werden muss, um sowohl jungen Familien, Alleinstehenden und auch älteren Mitbürgern eine Chance zu geben, in unserer schönen Stadt und ihren Ortsteilen bleiben zu können, bzw. hierher zu ziehen.

Auf ganz unterschiedliche Weise kann dieses Problem angegangen werden. Einerseits unterstützen wir die Innenverdichtung, andererseits muss auch neu gebaut werden, wie z.B. von der städtischen Tochter Stadtbau GmbH vorgesehen, deren Pläne ich als Aufsichtsrätin in jeder Hinsicht unterstütze. Auch diverse Wohnbaugesellschaften leisten einen wichtigen Beitrag, um schnellstmöglich die angespannte Situation zu verbessern.

Wir wollen bezahlbaren Wohnraum schaffen, um Kaufwilligen eine Möglichkeit zu geben, sich in Ettlingen niederzulassen und um Mietinteressenten gleichfalls eine Chance zu bieten. So wurde mir kürzlich von einem Mietangebot berichtet, welches innerhalb von zwei Tagen über hundert Anfragen teilweise verzweifelter Interessenten nach sich zog. Das beweist, dass wir Fakten schaffen müssen und uns nicht durch persönliche Interessen wie Angst vor Lärmbelästigung beim Bau, oder Wegfall der „grünen Wiese“ nebenan abhalten lassen, bzw. beeinflussen lassen dürfen.

Wir setzen uns für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Ettlingen ein und werden alles dafür tun, dass geplante Projekte nicht Eigeninteressen zum Opfer fallen.

Elke Werner, Stadträtin und Ortsvorsteherin von Spessart

KW 41/2018

Die Digitalisierung ist derzeit in aller Munde. Dabei steht dieses Schlagwort für eine noch viel stärkere Durchdringung unseres alltäglichen Lebens mit elektronischen Geräten und Verfahren, die viele Aspekte unseres Lebens erheblich verändern wird. Vor solchen Änderungen mag man sich fürchten, oder man kann sie sich zu Nutze machen. In jedem Fall aber ist Nichtstun die falsche Reaktion.

Um den Nutzen der Digitalisierung in unserer und für unsere Stadt zu fördern, hat die CDU schon seit einiger Zeit immer wieder Ideen eingebracht und Anträge im Gemeinderat gestellt. So zum Beispiel den Antrag, über eine Potentialstudie Ettlingen stärker als IT-Stadt zu positionieren.

Es freut uns daher, wenn Überlegungen aus dieser Studie umgesetzt werden. So geschehen mit der Initiative „Smart Ettlingen“, die unlängst im Asamsaal vorgestellt wurde. Diese von der Stadt und ansässigen Firmen ins Leben gerufene Aktion dient dem Zweck, die ITSchaffenden in unserer Stadt und darüber hinaus untereinander und mit der Stadt stärker zu vernetzen. Ein solches Miteinander ist sicherlich der richtige Weg. Die CDU wird solche Aktivitäten auch in Zukunft unterstützen.

Es soll an dieser Stelle aber nicht unerwähnt bleiben, dass auch die Stadtverwaltung schon viele Schritte in Richtung auf eine Digitalisierung der Arbeitsabläufe in der Verwaltung unternommen hat. Dies kommt auch bei den Bürgerinnen und Bürgern an, die immer mehr Anfragen, Anträge oder auch Zahlungen über das Internet erledigen können.

Dr. Albrecht Ditzinger
Fraktionsvorsitzender

KW 40/2018