Hochautomatisierte Produktion, intelligente Städte, das vernetzte Auto. Im Ökosystem der Digitalisierung der klassischen Industrie entsteht seit einigen Jahren eine hocheffiziente, wertschöpfende Branche mit geringem Platzbedarf und geringer Belastung für angrenzende (Wohn-) Gebiete.

Für Experten ist klar: Wer den Megatrend Digitalisierung verschläft, der kann im Wettbewerb nicht mehr mithalten. Das gilt in unseren Augen nicht nur für Unternehmen, sondern gerade auch für Kommunen.

Bereits im August stellten wir daher den Antrag, das Potential einer verstärkten Ansiedelung und Förderung dieser neuen Art von IT- Unternehmen zu prüfen und zu bewerten. Die darauf von der Stadt vorgeschlagene Förderung einer Privatinitiative im Gewerbepark Albtal zur Neuansiedlung von jungen, wachstumsstarken Unternehmen der Technologiebranche ist dazu ein erster, guter Schritt. Wir sind allerdings der Meinung, dass wir noch mehr tun müssen:

Neben der Förderung von Start-Ups sollte unser Fokus vor allem auf Tochterfirmen von „klassischen“ Unternehmen aus der Industrie liegen, die zur Umsetzung derer Digitalisierungsstrategie gegründet werden.

Zur Ansiedlung dieser Unternehmen brauchen wir ein tragkräftiges Konzept, bei dem wir das Potential unserer Stadt kennen und vermarkten. Nur so schaffen wir es, die Digitalisierung nicht zu verschlafen und die begrenzten Gewerbeflächen in Ettlingen zukunftsorientiert einzusetzen.

Die Digitalisierung nicht verschlafen