Die Frage, wie das Ettlinger Rathaus barrierefrei gemacht werden kann, beschäftigt die Verwaltung, den Gemeinderat und auch die Bevölkerung schon seit geraumer Zeit. Eines war für uns immer klar: wenn schon im Rathaus größere Sanierungsmaßnahmen anstehen, zum Beispiel für die Elektroinstallation aber insbesondere auch für den Brandschutz, dann muss auch die Zugänglichkeit für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen verbessert werden. Ein Aufzug muss dann also ebenfalls vorgesehen werden.

Die Frage, wo ein solcher Aufzug gebaut werden kann, gerät nun aber zu einer sehr fragwürdigen Geschichte. Wie an dieser Stelle bereits notiert, gibt es in der Sache keine Frage: wenn es eine sinnvolle Möglichkeit gibt, den Aufzug innen anzuordnen, so ist diese vorzuziehen. Dass eine solche Möglichkeit nun gefunden wurde, ist sehr zu begrüßen.

Warum allerdings die Verwaltung dem Gemeinderat mehrfach versichert hat, dass an einem Außenaufzug kein Weg vorbei führt und dies durch Besichtigungen, die Beauftragung eines Gestaltungsbeirates und ein Schnurgerüst untermauert hat, das bedarf einer plausiblen Erklärung. Dies umso mehr, als wir von der Verwaltungsspitze immer wieder ermahnt werden, doch die Vorlagen der Verwaltung nicht ständig in Frage zu stellen. Wir hoffen nun auf eine überzeugende Begründung.

Die CDU-Fraktion trauert um ihren SPD Gemeinderatskollegen Karl- Heinz Hadasch, der uns immer ein offener, sachlicher und menschlicher Gesprächspartner war. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Innen – Außen – oder doch Innen?