50 Jahre Wilhelm-Lorenz-Realschule Ettlingen hieß es letzte Woche. Zu diesem Anlass gab es am 07.10.2019 eine „Geburtstagsfeier“ in der Aula der Schule. Herr König begrüßte alle geladenen Gäste. Die Schulband der Wilhelm-Lorenz-Realschule, sowie die Schulbands aus Rheinstetten, Rüppurr und Karlsbad begleiteten den Nachmittag musikalisch. Unter anderem gratulierte Bürgermeister Herr Dr. Heidecker der Schule.

Zu diesem Anlass gibt es aktuell eine Kooperation mit dem KIT Karlsruhe. Drei Gruppen von Studenten, geleitet von Herrn Professor Dr. Saile, erstellten zusammen mit den Schülern Entwürfe für einen neuen Schulhof.

Alle drei Konzepte enthalten an einer ruhigen Stelle ein Grünes Klassenzimmer, welches bei fast jedem Wetter genutzt werden kann. Die Schüler wünschten sich außerdem mehr Plätze zum Ausruhen, aber auch mehr Möglichkeiten in der Pause aktiv zu werden. Hierfür eigne sich ein Fußballkäfig, bei welchem die Fläche über dem Käfig zusätzlich genutzt werden könnte. Eine weitere Idee der Studenten ist eine FixFlex-Box. Diese Box soll Fix an einem Punkt stehen, jedoch Flexibel genutzt werden können, zum Beispiel als Kiosk-Box oder Spiele-Box.

Viele tolle Ideen haben die Studenten und Schüler zusammen erarbeitet.

Dieses Projekt möchten wir in der kommenden Haushaltsberatung 2020 berücksichtigen.

Selina Seutemann
Stadträtin

KW 42/2019

Er kommt!

In der letzten Sitzung gab der Gemeinderat seine Zustimmung zur Errichtung eines naturnahen Kindergartens für 20 Kinder. Wenn alles planmäßig läuft, soll schon im April 2020 die Eröffnung gefeiert werden können. Das war eine schnelle Umsetzung, wenn man bedenkt, dass die CDU-Fraktion erst im Frühjahr dieses Jahres den Antrag auf die Errichtung eines solchen Kindergartens gestellt hat. Herzlichen Dank an die Verwaltung für dieses zielstrebige Vorangehen.

Ein Glücksfall ist auch, dass sich erfahrene Erzieher mit Schwerpunkt „Naturkindergarten“ gemeldet haben, die großes Interesse an diesem Projekt zeigen. Realisiert werden soll der naturnahe Kindergarten nun für 3- bis 6-Jährige auf einer städtischen Wiesenfläche zwischen Naturfreundehaus und Waldrand. Zwei Bauwagen werden den Kindern als Unterschlupf bei schwierigen Wetterlagen dienen. Ansonsten gehört es zum Konzept, dass die Kinder sich bei Sonne, Wind, Regen und Schnee im Freien aufhalten, um mit viel Zeit Pflanzen und Tiere kennenzulernen, mit der Natur zu leben, sie Wert zu schätzen und dabei auch die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Mehr Infos kann man erhalten unter: www.ereignis-natur.de. Auf dieser Seite haben auch schon über 60 Eltern „am Naturkindergarten interessiert“ angeklickt und auf der Liste der Interessenten stehen auch schon 15 Namen.

Wir wünschen dem Naturkindergarten ein weiterhin gutes Vorankommen.

Elisabeth Führinger

KW 41/2019

In der letzten Amtsperiode des Gemeinderates hat die CDU einen Schwerpunkt ihrer Anträge auf die Verstärkung des IT-Sektors in Ettlingen gelegt, unter anderem mit dem Ziel, die IT-Firmen untereinander zu vernetzen und Ansiedlungen solcher Firmen zu fördern.

Vergangene Woche fand mit der Veranstaltung „künstliche Intelligenz – Chancen und Risiken für unsere Arbeitswelt“ eine weitere Veranstaltung der Wirtschaftsförderung der Stadt Ettlingen für IT-Interessierte statt.

So lobenswert diese Veranstaltung ist und so professionell das Arrangement auch war, so hat mich doch eines sehr irritiert: Die Redner bezogen sich bei ihrem historischen Abriss der künstlichen Intelligenz auf amerikanische Wissenschaftler. Der Ettlinger Bürger Professor Karl Steinbuch, der Vater der Informatik an der Universität Karlsruhe und ein absoluter Vordenker in Sachen künstliche Intelligenz, blieb leider völlig unerwähnt. Dabei hat er Ende der 50er Jahre mit der „Lernmatrix“ eine tatsächlich funktionierende, lernende Maschine entwickelt und in seinem Institut die Basis für viele weitere Entwicklungen, von denen wir heute profitieren, gelegt. Dass er im hohen Alter extreme politische Ansichten vertrat, kann seinen wissenschaftlichen Leistungen keinen Abbruch tun.

Im persönlichen Gespräch musste ich dann feststellen, dass selbst Vertreter Ettlinger IT-Firmen mit dem Namen nichts mehr anzufangen wussten. Und das ist schade. Soll dieser Ettlinger Bürger wirklich dem Vergessen überlassen werden?

Dr. Albrecht Ditzinger
Fraktionsvorsitzender

KW 40/2019

Am Samstag, den 07.09.2019, fand das Wasenparkfest im Wasenpark statt. Von Klein bis Groß, Jung bis Alt, für jede Generation war etwas dabei. Ein tolles Fest, welches es ohne den Jugendgemeinderat nicht gegeben hätte! Unterstützt wurde der Jugendgemeinderat durch die Stadt Ettlingen, den Seniorenbeirat, den Wasener Carnevals Club und das Studio 913.

Das Programm bot tolle Angebote. Die Kleinen konnten sich schminken lassen und Spiele mit dem Spechtmobil ausprobieren. Der Seniorenbeirat organisierte ein Bouleturnier. Graffiti Workshops um sein Können zu zeigen und zu üben gab es ebenfalls, der ein oder andere Künstler wurde entdeckt! Für die Verpflegung sorgte der Wasener Carnevals Club und das Kaffehäusle Ettlingen. Musikalisch wurde das Ganze von Selina Cifric begleitet! Das Highlight des Tages war die Einweihung des Bolzplatzes mit einem Fußballturnier. Gewonnen hat der Jugendgemeinderat, herzlichen Glückwunsch dazu.

Danke lieber Jugendgemeinderat für eure tolle Arbeit und euer Engagement im ganzen Jahr. Bleibt weiter am Ball, greift die Interessen der Jugendlichen auf und versucht diese zu verwirklichen! Wir freuen uns auf viele Veranstaltungen und auf ein weiteres Wasenparkfest in Ettlingen!

Selina Seutemann
Stadträtin

KW 39/2019

Die Stadtbau Ettlingen GmbH hat das geschichtsträchtige Ettlinger Traditionsgasthaus „Sonne“ mit angeschlossenem Hotel erworben.

Das Gebäude gehörte ursprünglich der Familie Philipp Thiebauth, der am 9. Mai 1811 in eine alte Wirtsdynastie und angesehene Ettlinger Familie hineingeboren wurde. Sein Ururgroßvater Joseph Thiebauth war Küchenmeister von Sibylla Augusta sowie „Amtsbürgermeister“ von Ettlingen. Dieser Ururgroßvater gründete auch das Gasthaus „Zum Hirsch“, das heutige Gasthaus „Rose“ in der Hirschgasse. Sein Urgroßvater Karl Joseph Anton Thiebauth war ein angesehener Bäckermeister. Sein Großvater Philipp Adam Fidelis Thiebauth war Bäcker und Sonnenwirt. Sein Vater Carl Anton Thiebauth war Wirt des Gasthaus Sonne. Die Konzession für dieses Gasthaus wurde im Jahre 1804 von Karl Friedrich von Baden erteilt. Philipp Adam selbst übernahm 1829 als Wirt das Gasthaus Sonne und behielt es bis zu seiner Verurteilung 1849.

Somit hat die Stadt den Vorteil, dass das stadtbildprägende und historische Gebäude dauerhaft erhalten wird. Eine in den kommenden 4 bis 5 Jahren geplante Sanierung spielt sich nur innerhalb der vorhandenen Außenmauern ab. Eine Veränderung der Fassade oder gar ein Abriss des Gebäudes ist somit ausgeschlossen, so die Aussage von Geschäftsführer Neumeister. Wir freuen uns, dass unsere „Tochter“ Stadtbau GmbH erfolgreiche Verkaufsverhandlungen geführt hat. Im Juli 2019 wurde diese Immobilie gekauft.

Lorenzo Saladino
stv. Fraktionsvorsitzender

KW 38/2019

Die Ettlinger Bürgerinnen und Bürger und speziell die Einwohnerinnen und Einwohner von Bruchhausen kennen die Situation: Wer aus Bruchhausen kommend auf die B3 einbiegen will, muss häufig lange Wartezeiten in Kauf nehmen und oft kommt es auch zu gefährlichen Situationen. Die B3 ist insbesondere zu den Stoßzeiten sehr stark befahren und es ist an dieser Kreuzung schwierig, gerade beim Einbiegen in Richtung Rastatt, eine Lücke zu finden.

Die Situation wird dadurch noch weiter verschärft, dass die Kreuzung in einer Kurve der B3 liegt. Dies macht diese Kreuzung sehr unübersichtlich und die Reaktionszeiten werden sehr kurz, insbesondere dann, wenn die Fahrzeuglenker auf der B3 sich nicht ans Tempolimit halten.

Die Kreuzungen im weiteren Verlauf der B3 in Richtung Rastatt sind mit einer einzigen Ausnahme alle durch Ampeln abgesichert. Dies gilt auch für solche Kreuzungen, die völlig übersichtlich sind und nach unserer Beobachtung im Vergleich mit der Kreuzung Landstraße / B3 weit weniger kreuzenden Verkehr aufweisen. Es ist vor diesem Hintergrund völlig unverständlich, warum gerade die Kreuzung B3 / Landstraße noch immer ohne Sicherung durch eine Ampel bleibt.

Die CDU wird nun den Kontakt mit dem Landratsamt suchen und mit den verantwortlichen Stellen klären, wie schnell wir mit der Realisierung einer bedarfsgesteuerten Ampelanlage rechnen können.

Für die CDU Fraktion:

Dr. Wolfgang Falk
Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes

KW 37/2019